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	<title>Viva Argentina!</title>
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	<description>Marios Freiwilligendienst in Argentinien</description>
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		<title>Langsam gehts richtig los&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 21:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marioinjujuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin jetzt genau seit 4 Wochen in Jujuy, aber mir kommt das schon wie eine Ewigkeit vor. Seit dem letzten Blog-Eintrag ist viel passiert: das erste mal Asado grillen mit meiner Gastfamilie, 2 Wochen richtige Projektarbeit, Abschiedsfeiern unserer Vorgaenger, &#8230; <a href="http://marioinjujuy.wordpress.com/2010/09/17/langsam-gehts-richtig-los/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=83&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt genau seit 4 Wochen in Jujuy, aber mir kommt das schon wie eine Ewigkeit vor. Seit dem letzten Blog-Eintrag ist viel passiert: das erste mal Asado grillen mit meiner Gastfamilie, 2 Wochen richtige Projektarbeit, Abschiedsfeiern unserer Vorgaenger, Kennenlernen vieler neuer Leute und viele Gespraeche mit Einheimischen ueber die Stadt und die Kultur.</p>
<p>Fangen wir mit dem Asado grillen an. Viele sagen, dass es in Argentinien gutes Fleisch gibt. Ich sage, dass das nicht stimmt. Das Fleisch ist nicht gut, es ist goettlich. Es ist ein Wunder von Genuss, ein Paradies mit 70 Jungfrauen, man koennte dafuer sterben, wenn man sich sicher waere, dass es nach dem Tod noch mal die Moeglichkeit gibt, argentinsiches Fleisch essen zu koennen. Asado ist das unantastbare Argument, nicht Vegetarier sein zu koennen. Man muss sich das so vorstellen: schon frueh am Sonntagmorgen quaelt sich Papa Grillmeister unter groesstvorstellbarer Anstrengung und manchmal sogar mit Schmerzenstraenen auf den runden Wangen aus dem Bett, um die ersten Vorbereitungen fuer das wunderbarste aller kulinarischen Wunder zu treffen. Dann schleppt er sich mit samt seinem Baeuchlein in den Garten und folgt seinen menshclichen Urinstinkten. Nein, er pinkelt nicht ins Gebuesch, sondern er macht ein Feuer. Dann steht er da mit schweissnasser Stirn und einem Stock in der Hand, um damit gelegentlich in der heissen Kohle rumzuruehren, sie umzuschichten, sie zu verteilen und auf die exakte Temperatur zu bringen, die ein Asado-Steak braucht, um so argentinisch wuerzig zu schmecken und so zart gesalzen wie eine Traene auf dem Popo von Jennifer Lopez. Das allein zeugt schon von der Liebe und Hingabe von Papa Grillmeister zu seinem fetten noch blutigen Klumpen Fleisch, den er von nun an den Rest des Tages pflegen, wenden, wuerzen und verzehren wird. An einem solchen Tag leuchten die Augen von Papa Grillmeister so hell, dass man auch nach Sonnenuntergang nicht die Gartenbeleuchtung anschalten braucht ( der Begriff &#8222;Papa Grillmeister&#8220; ist universell: jeder maennlicher Argentinier ist automatisch Grillmeister und meistens auch Papa, gewollt oder ungewollt). Sobald er dann das Fleisch auf den Grill gelegt hat, und der suesse Duft in die Zimmer der restlichen Familienmitglieder zieht, wachen diese auf und bereiten den &#8222;Rest&#8220; vor. Ausser dem Tisch decken und eine kleine Schuessel Salat anrichten ist das jedoch nicht wirklich viel, denn wenn der Argentinier Asado ist, dann wird oft auch der Ausdruck &#8222;carne con carne&#8220; (Fleisch mit Fleisch) verwendet, um zu unterstreichen, was wirklich wichtig ist. Die Mini-Schuessel Salat bleibt meistens voll, weil man sonst weniger Platz fuer das Asado hat. Und wer schon mal Asado gegessen hat, der weiss, dass das ein durchaus logisches Argument ist.</p>
<p>Gleucklicherweise hat mir meine Gast-Familie auch gezeigt, was das ist, Asado grillen. Ein kleines Familienfest, was den ganzen Tag dauert. Es gibt keine bessere Moeglichkeit jemanden tiefgruendig kennenzulernen, als beim Asado essen, denn man sitzt quasi den ganzen Tag lang beisammen und redet und isst und wartet, dass der Magen Signal gibt, weiterverdauen zu koennen. Eine authentischere Atmosphaere kann ich mir kaum vorstellen. Wenn man also etwas ueber die Menschen und die Kulur in Argentinien erfahren moechte, muss man sich zum Asado essen einladen lassen. Und dann gilt: Geniessen und lernen.</p>
<p>So, da ich fuer ein einziges Thema wieder so viel Buchstaben gebraucht habe, fange ich lieber gar nicht mit dem naechsten Thema an. Das gibts dann beim naechsten Mal. Und zwar auch mal ein paar negative Eindruecke von hier, denn grenzenlos begeistert von Jujuy bin ich ehrlich gesagt nicht. Aber wer ist das schon von irgendeinem Ort? Das waere doch schon ein bisschen sehr blauaeugig&#8230; (Die meiste Zeit fuehle ich mich hier aber ziemlich wohl <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>liebe Gruesse,</p>
<p>euer Mario</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marioinjujuy.wordpress.com/83/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marioinjujuy.wordpress.com/83/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=83&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Was(ch) für ein Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 21:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marioinjujuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war mit Abstand der längste Tag für mich bisher in Jujuy. Das liegt zum einen daran, dass ich ziemlich früh aufstehen musste und zum anderen daran, dass ich ausnahmsweise mal keine Siesta gemacht habe (,die man normalerweise wirklich braucht&#8230;). &#8230; <a href="http://marioinjujuy.wordpress.com/2010/08/28/wasch-fur-ein-tag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=79&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war mit Abstand der längste Tag für mich bisher in Jujuy. Das liegt zum einen daran, dass ich ziemlich früh aufstehen musste und zum anderen daran, dass ich ausnahmsweise mal keine Siesta gemacht habe (,die man normalerweise wirklich braucht&#8230;). Während die anderen wie gewohnt auf unserer Dachterrasse vor sich hin schlummerten, habe ich meine dreckigen Klamotten gewaschen. Und zwar mit der Hand. Ja, ihr habt das richtig gelesen: Zum allerersten Mal in meinem Leben habe ich in einem echten Waschbecken echt dreckige echte Kleidung mit meiner echten rechten Hand gesäubert (mit der linken Hand habe ich meistens die Kleidungsstücke festgehalten, aber das möchte ich jetzt nicht weiter ausführen; auf Nachfrage selbstverständlich gerne!). Eine Erfahrung, die man mal gemacht haben muss. Ich werde sie wahrscheinlich ein ganzes Jahr lang machen. Handwäsche ist wirklich etwas tolles für einen WI-Freiwilligen. Es ist eintönig, einfach und anspruchslos. Eine willkommene Abwechslung zwischen all den neuen Eindrücken und Aufgaben im Einsatzland. Man muss dabei keine fremde Sprache sprechen, sich nicht in andere Kulturhintergründe hineinversetzen und man kann dabei nicht in die vielen kleinen Fettnäpfchen treten, die sonst an jeder Ecke auf dich lauern. Ein Ausgleich, der sich gewaschen hat also, um an die Flachwitz-Tradition unseres Vorbereitungseminars anzuknüpfen.</p>
<p>Außer Wäsche waschen habe ich übrigens nach ein paar andere Dinge gemacht gestern. Morgens habe ich zum zweiten Mal meinen zukünftigen Arbeitsplatz besucht: „La Fundacion Ceres“ im Armenviertel Cerro de las Rosas, von wo aus man die ganze Stadt überblicken kann. Das „Ceres“ ist ein relativ kleines Kinder- und Jugendsozialprojekt mit einem Kindergarten, einer Krankenstation und zwei Räumen, in denen Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung und Workshops angeboten werden. Das Projekt ist eigentlich ganz gut ausgestattet, aber viele der Spielsachen und Materialien sind schon lange kaputt und können nur noch schwer verwendet werden. Die Kinder haben dafür aber eine sehr ausgeprägte Fantasie. Gestern zum Beispiel fing plötzlich einer der Vorschulkinder an, einen Betrunkenen nachzumachen. Schnell war ein Polizist und ein Sanitäter gefunden, die ihn im imaginären Krankenwagen in ein Krankenhaus brachten, das aus einem kleinen Klapp-Tisch bestand. Ich sollte dann der Arzt sein und ihn operieren. Vorher hatte ich gar nicht gewusst, das man Betrunkene operieren muss, ich hab auch nochmal kritisch nachgefragt, aber als mir dann einfach jemand ein „Skarpell“ und die &#8222;Medizin&#8220; in die Hand drückte, war ich überzeugt.</p>
<p>Nachmittags habe ich die Radiostation besucht, die der „Fundacion Ceres“ angegliedert ist. Mittlerweile kann fast die ganze Stadt die sozialkritischen Beiträge der von Sozialarbeitern betreuten Jugendlichen und eingeladenen Gäste hören. Zudem werden viele ausländische Musikrichtungen vorgestellt. In der zugehörigen Bibliothek finden manchmal Workshops zu Drogenkonsum, Umwelt und anderen gesellschaftlichen Themen statt, an denen meistens auch Erwachsene teilnehmen. Danach bin ich nochmal zur Nachmittagsbeschäftigung der Kinder ins Projekt gegangen. Erst haben alle gemalt, was manche wirklich gut können (und andere eher nicht), und dann gings auf den Fußballplatz. Dort hat sich viel Potenzial für den geplanten Aufbau einer Fußballmannschaft gezeigt. Hier in Jujuy kann wirklich jeder Junge und auch viele Mädchen ziemlich viel am Ball zeigen, was daran liegt, dass sie oft nichts anderes machen, außer auf der Straße Fußball zu spielen. Leider besitzen sie nicht das Geld in Vereinen spielen zu können. Zwar gibt es vom Staat organisierte Stadtteil-Turniere, aber einwirklich betreutes regelmaessiges Training mit Augenmerk auf Teamgeist, Fairness und andere wichtige Werte gibt es nicht. Vielleicht gelingt es mir ja, ein regelmaessiges Training anzubieten und ein paar Freundschaftsspiele zu organisieren, aber das ist noch Zukunftsmusik. Ausserdem muesste ich mich noch um Baelle und anderes Trainingsmaterial kuemmern. Erstmal werde ich mich aber auf den Einstieg in die normale Projektarbeit konzentrieren.</p>
<p>Ganz liebe Gruesse aus Jujuy,</p>
<p>Euer Mario</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marioinjujuy.wordpress.com/79/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marioinjujuy.wordpress.com/79/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=79&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die ersten Tage in Jujuy</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 19:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marioinjujuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo alle zusammen! Ich bin jetzt erst 3 Tage in Jujuy und es gibt schon so viel zu berichten. Ich befuerchte, dass ich hier nur ein Drittel von meinen Erfahrungen in zumutbarer Laenge fassen kann. Wir haben uns hier in Jujuy &#8230; <a href="http://marioinjujuy.wordpress.com/2010/08/23/die-ersten-tage-in-jujuy/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=77&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo alle zusammen! Ich bin jetzt erst 3 Tage in Jujuy und es gibt schon so viel zu berichten. Ich befuerchte, dass ich hier nur ein Drittel von meinen Erfahrungen in zumutbarer Laenge fassen kann.</p>
<p>Wir haben uns hier in Jujuy schon etwas umgeguckt und es gefaellt mir wirklich gut hier. Vom hochgeputzen Einkaufzentrum und alten schoen verzierten Verwaltungsgebaeuden und Kirchen bis hin zu sehr dreckigen Ein-Zimmer-Huetten gibt es hier echt alles. Die Marktstaende an den Strassenseiten bieten nicht nur alle moeglichen typisch argentinischen Produkte sondern auch sehr lebhafte und gepraechige Verkaeufer (jedenfalls oft, manchmal auch nicht). Es gibt Unmengen an Fussballplaetzen und man kann hier wirklich alle Dinge relativ guenstig einkaufen. Die Menschen sind oft sehr nett und man kommt leicht ins Gespraech, vor allem, weil man als &#8222;Weisser&#8220; sehr auffaellt und anscheinend auch interessant wirkt (in der Disco hab ich das auch schon zu spueren bekommen).</p>
<p>Die Stadt scheint riesig, da es fast keine Hochhaeuser gibt und alle in Flachbauten wohnen. Bei mittlerweile ueber 300000 Einwohnern ist das Stadtgebiet daher ziemlich gross. Gestern sind wir auf eine &#8222;Feria&#8220; gefahren. Das ist ein grosser Markt, auf dem es fast alles zu kaufen gibt, vor allem gefaelschte Markenklamotten. Hier kaufen meistens die Bewohner der &#8222;Villas&#8220; ein, die alle zur aermsten Unterschicht der Gegend gehoeren. Was mich sehr nervt hier, ist dass oft nichts anderes ausser Cola, Fanta und Sprite zu kaufen gibt, nicht einmal Wasser. Die Coca Cola Company kontrolliert hier voellig den Konsum der Einheimischen, in den Restaurants, auf den marktstaenden und den Kiosks. Obwohl hier noch spaeter Winter ist, sind es mittlerweile fast 30 Grad, mittags kann man kaum rausgehen.</p>
<p>Vor zwei Tagen, haben wir eine Tango-Show in einem Theater besucht. Es wurde eigentlich kaum getanzt, sondern nur gesungen und ein bisschen geschauspielert. Die Story war aehnlich wie die einer Telenovela, aber die Leute hier fanden es total toll und witzig, ein etwas anderer Geschmack halt. Das Theater war fast nur von der (weissen) Oberschicht besucht, die ziemlich viel Schmuck und teure Kleider trugen. Also das Gegenteil wie in der Villa, wo wir gestern waren, dort sind wir wegen unserer Hautfarbe sehr aufgefallen, alle dort sind indio-abstaemmig, teilweise wurden wir sehr bedrohlich angestarrt.</p>
<p>Gestern abend haben wir einen Gaucho-Umzug gesehen. Gestern und Heute ist hier naemlich ein besonderer Feiertag, anlaesslich der Befreuung der Argentinier von den Spaniern. Damals sind alle argentischen Gauchos (arg. Cowboys) gegen die Spanier in den Befreiungs-Krieg gezogen. Allerdings haben sie vorher selbst die ganze Stadt aufgegeben und abgebrannt, damit die Spanier sich in Jujuy nicht mehr so gut versorgen konnten. Zusammen mit den Soldaten der suedlicheren Staedte hatten sie dann gegen die Spanier ein leichtes Spiel und haben nachher die Stadt wieder aufgebaut. Zum Gedenken werden waehrend des Gaucho-Umzuges mehrere kleine Holzhuetten abgebrannt. Danach gab es ein Folklore-Konzert mit Regionalen Musik-Stars und ein grosses Feuerwerk. Heute ist die Praesidentin Kirchner zu Besuch und haelt eine Rede, von der manche hier vermuten, dass sie ihr Mann und der Fruehere Praesident Nestor Kirchner geschrieben hat, von dem man vermutet, dass er im Hintergrund die eigentliche Macht hat. Seine Partei hat sich angeblich einige Waehlerstimmen gekauft, indem sie geringe Mengen an Mariuhana und Haschisch legalisiert hat und die Fussballspiele der ersten argentischen Liga kostenlos im oeffentlichen Fernsehen anbietet. Fast alle scheinen die Regierung nicht sehr zu moegen, aber sie muessen sie mangels Alternative dann doch waehlen. Also wie in Deutschlad quasi.</p>
<p>Gleich gehen wir bei einer Bekannten der jetzigen FWs essen. Auf dem Weg dahin kommen wir bei meiner zukuenftigen Arbeitsstelle vorbei, ich bin shon gespannt.</p>
<p>Bis zum naechsten Mal, wenn ich mal wieder die Zeit finde, von hier zu berichten (ich hoffe bald <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p>Euer Mario</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marioinjujuy.wordpress.com/77/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marioinjujuy.wordpress.com/77/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=77&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Vortreffen in Heidelberg</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 22:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marioinjujuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Lernen, lernen, lernen. Das war das Motto unseres Vortreffens, das am 12.05. bis zum 16.05. in einer schnuckeligen Kleinstadt im Südwesten Deutschlands (genannt Heidelberg) stattfand. Ungefähr 76 angehende Freiwillige, die mit der Weltweiten Initiative einen sozialpolitischen Entwicklungsdienst irgendwo im Ausland &#8230; <a href="http://marioinjujuy.wordpress.com/2010/05/19/vortreffen-in-heidelberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=28&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lernen, lernen, lernen. Das war das Motto unseres Vortreffens, das am 12.05. bis zum 16.05. in einer schnuckeligen Kleinstadt im Südwesten Deutschlands (genannt Heidelberg) stattfand. Ungefähr 76 angehende Freiwillige, die mit der Weltweiten Initiative einen sozialpolitischen Entwicklungsdienst irgendwo im Ausland absolvieren werden, trafen sich an genannten Tagen mit mindestens 50 Ex-Freiwilligen und Betreuern von WISE, um sich auf die Vorbereitung ihres Einsatzes in Jugendsozialprojekten vorzubereiten. Ja richtig gelesen, auf die Vorbereitung vorbereiten. Denn zwei Monate Sprache lernen und Spendengelder sammeln, ein Ländertreffen mit allen Mit-Freiwilligen, die ins selbe Land reisen und ein 14-tägiges Vorbereitungsseminar im Juli folgen noch. Klingt aufwendig. macht aber Spaß. Da haben sich nämlich eine Menge angenehmer Menschen zusammengefunden.</p>
<p>Als erstes lernten wir unsere Namen kennen. Also nicht unsere eigenen, sondern die der anderen Freiwilligen natürlich. Eine Herausforderung war dabei, dass es manche einfach doppelt gab. Namen meine ich, nicht die Freiwilligen. Denn die Freiwilligen sind ja alle einzigartig. Wie jeder hier. Das brauchten die meisten gar nicht mehr zu lernen. Das weiß man oft schon so. Ich möchte mal behaupten, dass es niemanden gibt, der es geschafft hat, sich alle Namen in diesen fünf Tagen zu merken, aber wenn man bedenkt, dass wir noch etwas Zeit miteinander haben werden, ist das alles gar nicht so heikel. Wichtiger ist jetzt erstmal, dass wir auf dem Seminar gelernt haben, gegen was man sich impfen lassen sollte, wir wir am geschicktesten miteinander kommunizieren, wie ungefähr unser Projekt im Ausland aussieht, wie die Lebensverhältnisse dort sein werden und wie die Verwaltung und generell die Organisation unserer Einsätze aussieht. Das war schon ziemlich viel, ist aber noch längst nicht alles.</p>
<p>Wir haben zum Beispiel auch viel über wichtige menschliche Kompetenzen erfahren. Reflektieren von Erwartungshaltungen, Einfühlungsvermögen und Toleranz zum Beispiel. Für mich als Kölner war es eine unglaublich große Herausforderung, Menschen ernst zu nehmen, die Badisch, Sächsisch oder Bayrisch sprechen. Dass diese Menschen auch ganz gute Ideen haben können, da muss man erstmal drauf kommen. Das Schicksal treibt es sogar noch einen Schritt weiter. Ab September werde ich in im nord-argentinischen San Salvador de Jujuy (sprich: Chuchui) für 1 Jahr in einer WG zusammen mit zwei Bayern und einem Sachsen wohnen. Das bedeutet, dass ich gleich 3 Fremdsprachen auf einmal lernen muss! Aber ich habe beschlossen, dass ich mich der Herausforderung stelle und mich im Angesicht der Sprachverwirrung zur Not auch in Englisch mit meinen Mitbewohnern zu verständigen versuche. Aber das wird schon klappen, denn abgesehen von der Sprachbarriere sind die allesamt schwer in Ordnung. Sie heißen übrigens Theresa mit &#8222;h&#8220;, Michael ohne &#8222;b&#8220; und Sebastian. Sebastian ist quasi in letzter Minute zu uns gestoßen. Vorher hat er &#8211; wie ich übrigens auch &#8211; noch in ein paar anderen Ländergruppen vorbei geschaut. Und als er dann bei uns war, haben wir alle einfach so getan, als ob wir ganz nett wären und schwupsdiwups wollte er schon bei uns einziehen, wir haben nämlich noch einen Koch gebraucht und kochen, das kann er. (Das war selbstverständlich ein kleiner Spaß, der zur Belustigung der Leser beitragen soll. Wir sind natürlich wirklich sehr nett und haben überhaupt nicht die Absicht, Sebastians Kochkünste auszunutzen. Ich versichere, dass seine Aufgaben nur auf das Aufräumen, Abspülen, Renovieren, Müll raus bringen, Betten machen, Dachterrasse fegen und Fenster putzen beschränkt sind.)</p>
<p>Außerdem haben wir fast jeden Tag Plenums-Diskussionen gehalten und dadurch erfahren, warum Demokratie immer so lange dauert. An dieser Stelle möchte ich meinen Respekt vor denjenigen unterstreichen, die sich getraut haben, den meist undankbaren Part des Mitredners einer solchen Debatte zu übernehmen. Bei so vielen unterschiedlichen Menschen dauert sowas meistens mehrere Stunden. Und meistens haben alle Recht. Aber wir sind immerhin schneller zu Lösungen gekommen als der Bundestag.</p>
<p>Wo wir gerade bei Respekt sind: Die Betreuer (Vorstand, Länderkoordinatoren, Küche usw) haben echt eine verdammt gute Arbeit geleistet. Ich fühle mich unglaublich wohl, bei meinem Freiwilligendienst von der Weltweiten Initiative betreut zu werden. Wir haben in den fünf Tagen viel gelernt und gleichzeitig eine Menge Spaß gehabt. Im Ernst: ich habe noch nie einen so großen Haufen von sympathischen, mitreißenden und interressanten Persönlichkeiten gesehn. Ich bin dankbar, Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen. Gemeinsam können wir was bewegen, vielleicht nicht viel, aber wenigstens uns und die, die uns in der nächsten Zeit nahe stehen.</p>
<p>In freu mich auf das, was kommt,</p>
<p>Euer Mario</p>
<p>Viva Argentina! Viva Alemania! Viva la vida!</p>
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		<title>Hallo alle miteinander!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 10:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marioinjujuy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dieser Seite werde ich euch regelmäßig über meine Zeit bei der Weltweiten Initiative für Soziales Engagemant informieren. Hier berichte ich von meinen Vorbereitungen für den Freiwilligendienst in Jujuy, den Erfahrungen, die ich beim Projekt in Argentinien mache und auch &#8230; <a href="http://marioinjujuy.wordpress.com/2010/05/04/hallo-alle-miteinander/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=1&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dieser Seite werde ich euch regelmäßig über meine Zeit bei der Weltweiten Initiative für Soziales Engagemant informieren. Hier berichte ich von meinen Vorbereitungen für den Freiwilligendienst in Jujuy, den Erfahrungen, die ich beim Projekt in Argentinien mache und auch von dem, was nach meinem Einsatz im Ausland passiert. Denn Nachhaltigkeit für alle Beteiligten ist ja schließlich dass Wichtigste bei der ganzen Sache.</p>
<p>Ich wünsche allen viel Spaß beim lesen und freue mich über regelmäßige Besuche dieser Seite <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Beste Grüße,</p>
<p>Euer Mario</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/marioinjujuy.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/marioinjujuy.wordpress.com/1/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=marioinjujuy.wordpress.com&amp;blog=13468872&amp;post=1&amp;subd=marioinjujuy&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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