WI e. V. ist die Abkürzung für „Weltweite Initiative für Soziales Engagement e. V.“. Sie organisiert entwicklungspolitische Freiwilligendienste in Südafrika, Palästina, Süd- und Mittelamerika und ist zudem meine Trägerorganisation, die mich auf meinen Freiwilligendienst vorbereitet und mir während des Dienstes wichtige Hilfestellungen bietet. Um ein grobes Bild der Idee der Initiative zu liefern, habe ich folgendes Zitat aus einem Info-Flyer übernommen:
„Weltweite Initiative für Soziales Engagement e. V.
Wir – ein Zusammenschluss engagierter Bürger – sind ein kleiner, gemeinnütziger Verein, der jungen Menschen ermöglicht, in basisnahen Sozialprojekten in Schwellen-und Entwicklungsländern sozialpraktisch mitzuarbeiten und so ein Zeichen zu setzen für eine menschlichere Welt. Wir wollen Alternativen zum Kriegsdienst aufzeigen, Friedensarbeit erfahrbar machen und einen Ort des interkulturellen, wechselseitigen LERNENS entstehen lassen: Miteinander leben, voneinander lernen. Wir arbeiten mit den humanistischen Ansatzpunkten Mensch, Bildung und Kreativität.
Der Gedanke der Wechselseitigkeit ist zentral für gelungene Völkerverständigung. Auch wir können vieles vom Süden lernen. Diese Rückkopplung in die deutsche Gesellschaft (neben sinnvoller Sozial- und Entwicklungsarbeit) wollen wir über unsere Freiwilligen (FW) u.a. mit ihren Erfahrungsberichten während des Dienstes und nach ihrer Rückkehr erreichen. Wir sind als Trägerorganisation für soziale Freiwilligendienste im Ausland staatlich anerkannt (§14 b und c ZDG. Sowie WELTWÄRTS).
Bürgerschaftliches Engagement: Wir verstehen uns als (anschluss-)offene Plattform von engagierten Bürgern, die etwas Gutes auf die Beine stellen wollen. Wir gehen den Weg der Bildung und des Dialogs – im In- und Ausland. Wir wollen, dass unsere FW Verantwortung übernehmen – für sich und für andere – und zu (Leistungs-)Trägern einer gerechteren Gesellschaft reifen, indem sie sich für ihre Mitmenschen sozial engagieren. Unsere FW zeigen ein ungewöhnliches Maß an Kreativität, Zivilcourage und Mitgestaltung – und schenken täglich Kindern Freude und Hoffnung.
So gesehen ist „Soziales Lernen“ für die Entwicklung einer gerechteren Gesellschaft unverzichtbar und schafft ein Potential für mehr Frieden und Gerechtigkeit.“
Zusammenfassend und ergänzend möchte ich noch folgendes klarstellen:
Wir Freiwilligen von der Weltweiten Initiative werden keinen qualifizierten Entwicklungsdienst leisten. Ginge es uns nur darum, Kindern und Jugendlichen aus Armenvierteln in Entwicklungsländern eine bessere Bildung und weniger Armut zu ermöglichen, dann wäre es finanziell gesehen sogar günstiger, mit den gesammelten Spendengeldern einheimische Lehrer oder andere Fachkräfte einzustellen.
Der eigentliche Sinn unseres Freiwilligendienstes und damit der Arbeit der Weltweiten Initiative liegt in der Tiefen- und Breitenwirkung unserer Erlebnisse und Erfahrungen:
Während unseres sozialen Engagements bei Kinder- und Jugendprojekten in sozialen Brennpunkten in einem anderen Land und einer anderen Kultur sollen wir Freiwilligen zu global denkenden Menschen ausgebildet werden, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge besser verstehen und fähig sind, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Die Freiwilligendienste helfen also hauptsächlich im Nachhinein dabei, Verständnis, Toleranz und lösungsorientiertes Handeln in einer Generation zu fördern, die zwangsläufig irgendwann die Persönlichkeiten stellen muss, die die anspruchsvollsten Aufgaben in den verschiedensten Positionen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft übernehmen müssen.
Ich bin der Meinung, dass sich dafür der betriebene Aufwand und finanzielle Unterstützung durch Staat und Bevölkerung durchaus lohnen.
Hi Mario,
cool, dass du dir schon einen Blog eingerichtet hast! Kölner, Bayern und Sachse in einer WG… ich bin sehr gespannt. Das nenn ich Völkerverständigung

Nur eine Kleinigkeit: für die Initiative benutze lieber das Kürzel “wi.e.V” oder “Weltweite Initiative”, da in der Vergangenheit “WISE” oft mit Scientology in Verbindung gebracht wurde, und das wolln wir ja nun wirklich nicht. Vielleicht ist die Info aber inzwischen aber auch wieder veraltet?! Weil “wi” inzwischen größer als die Sekte ist?!
Viele liebe Grüße,
Pablo Rax
Hey Paul,
ich werd dir natürlich regelmäßig von dem Pilotprojekt Kölner, Sachse, Bayern in einer WG berichten
deinen Vorschlag nehm ich doch mal an. Sicher ist sicher, auch wenn ich davon bis jetzt noch nichts gehört hab.
bis bald und liebe Grüße,
Mario